Energiewende

Energiewende: Chemiedreieck 

regional-effizient-naturverträglich

Die Energiewende – der Wechsel von fossilen zu erneuerbaren Energien – ist notwendig. Auch das Chemiedreieck Burghausen, das Herz der chemischen Industrie in Oberbayern, benötigt verlässliche Energie für Industrie, Gewerbe und Haushalte. 

Doch wie diese Energie erzeugt und verteilt wird, ist entscheidend für Natur, Eigentum und Lebensqualität der Menschen im Landkreis Rottal-Inn.

Herausforderung: Industriebedarf im Chemiedreieck

Burghausen und die Umgebung sind wirtschaftlich stark industriell geprägt.

Produktionsanlagen der Chemie und anderer Industriebetriebe benötigen stabile, kontinuierliche Energie.

Gleichzeitig steigen durch Elektromobilität, Wärmepumpen und Digitalisierung die regionalen Energiebedarfe.

Mit der Abschaltung fossiler Kraftwerke wird die Versorgungssicherheit kritisch – die Frage lautet: Zentraler Stromtransport über Hochspannungsleitungen oder regionale, dezentrale Lösungen?

 

Probleme der aktuellen Hochspannungsstrategie

Das Chemdelta-Projekt sieht den Bau einer neuen Hochspannungsleitung durch das Inntal für die Versorgung von Burghausen vor. 

Die Folgen:

  • Eingriffe in Natur und Landschaft: Streuobstwiesen, Feuchtgebiete, Moore und Biotope werden bedroht.
  • Wertverluste bei Immobilien: Grundstücke unter Stromtrassen verlieren deutlich an Marktwert.
  • Hohe Kosten: Lange Transportwege von Offshore-Strom erhöhen Investitionen und Betriebskosten.
  • Regionale Abhängigkeit von Energiekonzernen: Strom wird zentral produziert, die lokale Versorgung bleibt sekundär.

Regionale und dezentrale Lösungen als Alternative

Für Industrie und Region sind lokale Konzepte oft effizienter und naturverträglicher:

  • Regionale Stromerzeugung: Photovoltaik auf Dachflächen, kleine Windkraftanlagen, Biogas aus regionaler Landwirtschaft.
  • Energiespeicher: Pufferung von Lastspitzen, Reduzierung des Bedarfs an Übertragungsleitungen.
  • Gaskraftwerke in Verbindung mit grünem Wasserstoff: Strom kann regional in Wasserstoff umgewandelt und direkt in Industrieprozessen genutzt werden.
  • Energieeffizienz: Reduzierter Verbrauch senkt die Notwendigkeit für zusätzliche Leitungen.

Pilotprojekte in Deutschland zeigen, dass regionale, dezentrale Energiekonzepte zuverlässig genug sind, um Industriebedarfe zu decken, ohne Natur und Landschaft massiv zu belasten.

Fazit

Die Energiewende im Chemiedreieck Burghausen kann Industriebedarf, bürgerliche Interessen und Naturschutz in Einklang bringen

Wir unterstützen die Umstellung auf erneuerbare Energien, aber nicht den Bau der geplanten Hochspannungsleitung Chemdelta, die Lebensräume, Landschaften und Eigentum gefährdet und zerstört.

Eine zukunftsfähige Energiewende ist regional, dezentral, naturverträglich und bürgernah – auch für das Chemiedreieck Oberbayern.

Gemeinsam für unsere Region

Für unsere Gemeinschaft und Umwelt,

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