Über EnergieDialog
Über uns

Wir sind eine Gruppe unabhängiger Bürger, die sich für eine faire, transparente und wissenschaftlich fundierte Energiewende in unserer Region einsetzt.
Dabei verstehen wir uns als Stimme der Bürger, die ihre Heimat schützen, ihre Lebensqualität bewahren und eine nachhaltige Zukunft aktiv mitgestalten möchten. Wir möchten Mut machen, sich einzubringen – sachlich, respektvoll und wirksam.
Wofür wir stehen:
- Ehrliche Informationen statt Schlagworte
Wir recherchieren sorgfältig, prüfen Quellen und machen komplexe Themen verständlich. So entsteht Klarheit, wo oft Unsicherheit herrscht. - Transparenz bei regionalen Projekten
Wir zeigen auf, welche Vorhaben geplant sind, welche Auswirkungen zu erwarten sind und wo Alternativen bestehen. - Verantwortungsvoll statt ideologisch
Wir glauben an erneuerbare Energien – aber an solche, die sinnvoll geplant, wissenschaftlich begleitet und sozial verträglich umgesetzt werden.
Wie erfolgreicher Widerstand gelingen kann:
Wir möchten Menschen befähigen, aktiv, konstruktiv und wirkungsvoll für ihre Region einzutreten.
Dazu zeigen wir konkrete Wege auf:
- Informieren: Fakten kennen, Studien verstehen und rechtliche Grundlagen durchblicken.
- Vernetzen: gemeinsame Ziele formulieren und mit Experten zusammenarbeiten.
- Mitgestalten: Stellungnahmen verfassen, an politischen Prozessen teilnehmen, in Gemeinderäten und Ausschüssen präsent sein.
- Öffentlichkeitsarbeit stärken: Sachlich argumentieren, lokale Medien informieren und Gespräche mit Entscheidungsträgern suchen.
- Rechtliche Möglichkeiten nutzen: Gutachten erstellen lassen, Verfahren begleiten und auf korrekte Planung bestehen.
Unser Ziel ist es, den Menschen in der Region die Werkzeuge an die Hand zu geben, damit ihre Stimme gehört wird
– klar, selbstbewusst und faktenbasiert.
Reut/Taubenbach – Energie im Dialog:
Starkes Zeichen für eine faire Energiewende
Am Freitag, den 14. November 2025, haben sich in der Garnecker Freiheit erstmals Bürgerinnen und Bürger aus der Region getroffen, die von der geplanten Stromtrasse „Chemdelta“ betroffen sind. Im Mittelpunkt des Treffens stand ein konstruktiver Austausch über die möglichen Auswirkungen des Vorhabens sowie die gemeinsame Suche nach Lösungen, die nachhaltig sind und gleichzeitig das bestmögliche Ergebnis für alle Beteiligten ermöglichen.
Die Teilnehmenden waren sich einig: Eine erfolgreiche Energiewende kann nur gelingen, wenn Transparenz gewährleistet ist und alle Beteiligten frühzeitig in Entscheidungen einbezogen werden. „Das St.-Florians-Prinzip ist für uns keine Option“, stellte die Gruppe klar. „Wir wollen uns für Lösungen einsetzen, die die Interessen aller Betroffenen ernst nehmen.“
Als nächster Schritt soll nun eine Bürgerinitiative bzw. ein Verein gegründet werden. Dieses Bündnis soll den Menschen in der Region eine koordinierte und starke Stimme im weiteren Planungs- und Genehmigungsprozess geben. Gleichzeitig sollen mehr Bürgerinnen und Bürger erreicht und der Dialog mit Politik, Verwaltung und Wirtschaft intensiviert werden.
Ein wesentlicher Schwerpunkt der zukünftigen Initiative wird darin bestehen, Betroffene bei der Formulierung und Einreichung von Einwendungen zu unterstützen. Zudem sollen Informationen zum aktuellen Stand der Planungen, zu potenziellen Auswirkungen der Trasse und zu relevanten Terminen zentral gebündelt und zeitnah über die
Website: https://www.energiedialog.info/ veröffentlicht werden.
Wir sind auf diesem Gebiet noch Laien, und unser derzeitiger Wissensstand reicht leider nicht aus, um fundiert mitzudiskutieren oder Lösungen zu erarbeiten. Natürlich haben wir viele Fragen, doch es fällt uns schwer, darauf verlässliche Antworten zu finden – und ob diese tatsächlich fundiert sind, ist eine ganz andere Frage.
Daher soll ein wissenschaftliches Gutachten bei Prof. Dr. Jarass – einem anerkannten Experten und Gutachter des Deutschen Bundestags im Bereich Stromnetzausbau – in Auftrag gegeben werden. Dieses Gutachten soll prüfen, ob es zum Chemdelta-Projekt effizientere, umweltverträglichere oder technisch sinnvollere Alternativen gibt.
Hinzu kommt, dass sich die Rahmenbedingungen derzeit rasant verändern: Wacker hat Stellenabbau angekündigt, RWE plant den Bau zweier Gaskraftwerke im Burghauser Forst, und Berichte deuten darauf hin, dass der ursprünglich dort geplante Windpark nun möglicherweise nach Österreich verlagert werden soll.
„Unser Ansatz ist sachlich, konstruktiv und lösungsorientiert“, betonen die Initiatoren. „Wir möchten Alternativen aufzeigen und uns dafür einsetzen, dass die Interessen der Menschen vor Ort gewahrt bleiben
Machen Sie mit!
Gemeinsam stark für unsere Heimat!
Treten Sie unserer Initiative bei und setzen Sie sich für eine nachhaltige Energiewende ein.
Gemeinsam können wir Veränderungen bewirken!